CDU Pleidelsheim
 



Pressemitteiungen Fabian Gramling
09.12.2017, 15:15 Uhr Übersicht | Drucken

Hilfsgelder für Streuobstwiesen und den Weinbau

Nach Jahrhundertfrost 2017 – Land will knapp 50 Millionen Hilfsgelder für Streuobstwiesen und den Weinbau zahlen

„Der Jahrhundertfrost im April 2017 hat unsere Landwirte und Winzer besonders hart getroffen. Wir haben deshalb bereits im Mai versprochen, dass wir die Betroffenen nicht im Stich lassen. Mit dem Doppelhaushalt 2018/2019 halten wir dieses Versprechen. Anfang 2018 sollen rund 50 Millionen Euro ausgezahlt werden. Ich hoffe, dass wir den Streuobstwiesenbesitzern und Wengertern in Pleidelsheim eine unkomplizierte Unterstützung für den beträchtlichen Ausfall zur Verfügung stellen können“, sagt der CDU-Landtagsabgeordnete Fabian Gramling. Er sei sich sicher, dass der Landtag diesem Vorhaben parteiübergreifend zustimmen werde.

Landwirtschaftsminister Peter Hauk hatte die Regierung am 21. November über rund 2500 Anträge, die den Landwirtschaftsämtern bis zum 30. Oktober vorlagen, von betroffenen Landwirten und Winzern informiert. Das Schadensvolumen aus dem Jahrhundertfrost zwischen dem 19. und 22. April 2017 liegt bei rund 120 Millionen Euro. Dabei entfällt das höchste Schadensvolumen auf die Bereiche Kern-, Stein-, und Beerenobst, gefolgt vom Weinbau.

„Streuobstwiesen und Weinberge prägen unsere Heimat. Im Bereich des Streuobsts gibt es derzeit noch keinerlei Versicherungslösungen gegen Spätfröste. Daher habe ich mich mit meinen Fraktionskollegen besonders dafür stark gemacht, dass das Land in dieser Situation hilft“, so Gramling. In Zukunft sei es wichtig, dass man langfristige Lösungen findet, um in der Landwirtschaft mit dem Klimawandel umzugehen. Gramling begrüße es daher, dass sich die Landesregierung, allen voran Minister Hauk, auf Bundesebene für die Umsetzung von Maßnahmen zur Förderung des landwirtschaftlichen Risikomanagements einsetze. Auch auf Landesebene würden entsprechende Lösungen geprüft und erarbeitet.

„Die Voraussetzung in der Landwirtschaft haben sich geändert. Wir müssen die Rahmenbedingungen anpassen, dass wir nicht mehr von Ad-hoc-Hilfen abhängig sind. Das ist weder im Sinne des Landes, noch im Sinne unserer Landwirte“, so Gramling abschließend.



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