CDU Pleidelsheim
 



Presse
09.11.2015, 14:22 Uhr | Übersicht | Drucken
Millionen auf der Flucht - Wie schaffen wir das?




Diese Frage stellten am Kirbesonntag mehr als 30 Besucher aus Pleidelsheim und Umgebung an CDU-Politiker aus Brüssel, Berlin und Stuttgart.

Antworten auf die Fragen der Besucher gaben der Vizepräsident des EU-Parlaments Rainer Wieland und der Bundestagsabgeordnete Eberhard Gienger.

Im Mittelpunkt des Interesses standen Fragen, wie „Warum brauchen alle Entscheidungen so lange bis sie in die Tat umgesetzt werden“ und „Wieso ist derzeit keine klar erkennbare Handschrift der CDU zu verzeichnen“.

Zunächst einmal brauche man, um Veränderungen herbeizuführen Mehrheiten, die allen Beteiligten Zugeständnisse abverlangen. So müssen sich die europäischen Länder, aber auch die USA, Russland und die Türkei an politische und karitative Vereinbarungen halten. Auch bei der Einbürgerung könne kein Land mehr machen, was es will. Ferner müssen wir Länder wie beispielsweise Jordanien beim Aufbau von Strukturen unterstützen, damit hier karitative Arbeit überhaupt geleistet werden kann.

Damit in Deutschland der Flüchtlingsstrom schneller in geregelte Bahnen gelenkt werden kann, so erfuhren die Gäste, wurden 3000 neue Bundespolizisten eingestellt und 1600 Mitarbeiter der Zollverwaltung sind umgewidmet worden, um die Asylantragsbearbeitung zu beschleunigen. Es gehe weder ein „alle rein – noch ein alle raus“. Bei aller Akzeptanz einer Willkommenskultur müsse es in Deutschland auch eine Verabschiedungskultur geben.

Sammlung „Pleidelsheim hilft“ erzielt 75,00

Der CDU-Ortsverband spricht sich ganz klar dafür aus, Flüchtlinge in unmittelbarer Nähe zu ihren Heimatländern unterzubringen. Es ist sicherer für die Flüchtlinge, wenn sie möglichst heimatnah Asyl finden, als den langen beschwerlichen und gefahrvollen Weg nach Europa auf sich zu nehmen.

Um die Arbeit des UN Flüchtlingswerks, das u.a. Flüchtlingslager in Jordanien, der Türkei oder dem Libanon betreut, kam bei einer Sammlung ein Betrag von 75,00 zusammen. Dieser Betrag wurde umgehend auf das Konto des UNHCR überwiesen.

Wir danken allen Spendern.


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