CDU Pleidelsheim
 

Aktuelles aus dem Ortsverband
18.02.2017
Führung "Hauptbahnhof und Baulogistik

Gerade mal 4 Monate sind seit der feierlichen Grundsteinlegung im vergangenen Jahr vergangen und „Baufeld 16“ ist nicht wiederzuerkennen. Dort wo die Projektpartner im September noch mit ihren Gästen die stählerne Zeitkapsel mit einer Broschüre der Kritiker, dazu eine Zeitung voller Artikel über den VfB und ein Münzsatz im Wert von 3,88 Euro im Grundstein für die Nachwelt einbetonierten, sieht man heute nur Stahl und die 4 Bahnsteige, die sich langsam ihren Weg bahnen.

Wie bereits mehrmals seit Baubeginn, hatte der CDU-Ortsverband Pleidelsheim eingeladen, die Fortschritte des Großprojekts kennenzulernen. Dieses Mal zur Führung „Hauptbahnhof und Baulogistik“.

Die Bauarbeiten in Stuttgart seien nur ein Teil, des insgesamt 3 Teile umfassenden Bauprojekts „Stuttgart21“ erklärte uns Herr Pabsch, unser sehr kompetenter Führer, gleich zu Beginn der Führung im Turmforum. Diese sind einmal das Bahnprojekt Stuttgart–Ulm, der Umbau des Bahnknotens Stuttgart (S21) sowie die Neubaustrecke Wendlingen–Ulm (NBS). Das gesamte Projekt treiben täglich etwa 2.200 Arbeiter voran, war zu erfahren. So wurde auch an diesem Samstag gearbeitet.

Ein besonderes Highlight war selbstverständlich das Modell der Tunnelbohrmaschine Multi-Mode-TBM S-738 der schwäbischen Firma Herrenknecht im Turmforum. Anders als das Modell ist das Original 2000 Tonnen schwer, 120 Meter lang und wird mit 4200 Kilowatt angetrieben. So war es denn auch beeindruckend, was dieses Wunderwerk herausragenden Engineering-Know-hows zu leisten vermag: Schafft sie doch täglich ca. 20 Meter fertigen Tunnel, will sagen, sie dringt täglich ca. 20 Meter ins Gestein vor, befördert den Abraum auf eigenen Gleisen zur weiteren Verwertung und verschalt die Innenwände des Tunnels mit vorgefertigten Betonteilen. Leider kann man diese Maschine in den Tunnelöffnungen in Stuttgart nicht einsetzen, erklärte uns Herr Pabsch, da hier das Gestein zu weich sei und man deshalb noch mit Sprengungen arbeiten müsse oder Mineure händisch mit Pickel und Schaufel am Werk seien.

Nach einem Blick von der Aussichtsplattform des Bahnhofsturms über das gesamte in Stuttgart zu bebauende Areal, hieß es dann: Schutzkleidung an und ab mit dem Bus ins Gelände und zur Baulogistik. Als erstes führt uns Pabsch zu dem erst kürzlich fertiggestellten Teil einer so genannten Kelchstütze Sie sollen später das Dach des Bahnhofs tragen und zudem die Lichtaugen, durch die Tageslicht in den Bahnhof einfällt. 28 dieser Kelchstützen werden im Stuttgarter Bahnhof stehen, 27 von ihnen mit Lichtaugen. Mit einer speziellen mit Hüttensand – einem Nebenprodukt der Roheisenherstellung – angereicherten Rezeptur soll der Weißbeton in Kombination mit dem verbauten Stahl besonders widerstandsfähig sein. In den vergangenen Wochen haben die Verantwortlichen das Muster der Kelchstütze getestet – hinsichtlich ihrer Festigkeit, Farbe und Oberflächenbeschaffenheit. Architekt Ingenhoven zeigt sich grundsätzlich sehr zufrieden mit der Form, einem Großteil der Fugen sowie der Bewehrung aus Stahlbeton. Lediglich bei Oberflächenbeschaffenheit und Farbe sieht er noch Nachholbedarf. Zwei bis drei Monate wird die Produktion einer solchen Kelchstütze dauern: Bis zu 500 Kubikmeter gekrümmter und geschwungener Stahlbeton pro Stütze werden in Art einer Glockengießerei mit Beton ummantelt - neun bis zwölf Meter hoch, maximal 27 Meter Durchmesser, 36 Meter von Kelch zu Kelch. Jede dieser Stützen ein Unikat in den Abmessungen, da durch ihre Höhe das Gefälle in der Bahnhofshalle ausgeglichen werden soll. Noch in diesem Jahr soll die erste von ihnen stehen.

Und weiter ging es zum Logistikzentrum am Nordbahnhof. Auch hier sind die Arbeiten aufs Beste aufeinander abgestimmt. So befördern täglich etwa 2500 LKW`s Gestein und Erde über eigens angelegte Baustrassen zum Gelände am Nordbahnhof, wo sie mit riesigen Schaufelladern mit den auf 3 Baugleisen bereitstehenden Schüttgutcontainer verbracht und abtransportiert werden. Dieser Abtransport des Aushubs von den Logistikflächen wird nahezu ausschließlich über die Schiene abgewickelt. Seit dem Start des zentralen Baulogistikkonzepts im Juni 2014 wurden bereits mehr als 2 Millionen Tonnen Aushub mit rund 2 000 Zügen von der zentralen Logistikfläche am Nordbahnhof abgefahren. Dadurch konnten die Fahrten von rund 90.000 Lkw auf öffentlichen Straßen eingespart werden. Täglich können über die zentrale Logistikfläche bis zu 13.000 Tonnen Aushub abgefahren werden. Um die hierbei entstehende Staubentwicklung einzudämmen, wird bei trockenem Wetter der gesamte Abraum künstlich feucht gehalten und auch die Baufahrzeuge bekommen ein „Fussbad“. Abnehmer für den Abraum ist beispielsweise der Freistaat Sachsen, wo es gilt die riesigen Braunkohlentagebaue aufzuschütten.

Alles in Allem ein sehr interessanter und informativer Vormittag und die Teilnehmer waren sich einig, dass man gegen Ende des Jahres eine erneute Führung veranstaltet, um zu schauen, was sich inzwischen getan hat.




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23.12.2016
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16.09.2016
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Nach dem Baustart vor sechs Jahren erfolgte am heutigen Freitag die feierliche Grundsteinlegung des Jahrhundertprojekts Stuttgart 21.


19.03.2016
Bürgerbus

CDU-Projekt in der Testphase



18.03.2016
Trauer um Lothar Späth

Wir trauern um unseren langjährigen Wahlkreisabgeordneten a.D. und ehemaligen Ministerpräsidenten.

www.cdu-bw.de/aktuelles/pressemitteilungen/presse-detail/datum/2016/03/18/artikel/trauer-um-lothar-spaeth.html




14.03.2016
Sie haben gewählt!

Wir bedanken uns bei allen Wählerinnen und Wählern sowie all den fleißigen Wahlkämpfern, die uns an den Wahlkampfständen, beim Plakatieren und auch sonst in so vielfältiger Weise unterstützt haben.

Vielen Dank dafür, dass Sie der CDU und unserem Abgeordneten Fabian Gramling ihre Stimme gegeben haben.

Der Wohlsonntag war zweifellos ein bitterer Tag für die Süd-West-CDU. Auch im Ort haben wir trotz engagiertem Wahlkampf und kompetenten Kandidaten unser Ziel, stärkste Kraft zu bleiben, nicht erreicht. Wir werden jetzt darangehen, die Ursachen schonungslos offenzulegen und innerparteilich neue Akzente setzen., denn ein „Weiter so“ kann und darf es nicht geben.

Bestürzt sind wir über das Abschneiden der AfD hier im Ort. Weshalb hat der Wähler so entschieden? Ist es Frust, Protest oder Überzeugung?

Nur gemeinsam können wir daran etwas ändern: Suchen Sie bitte das Gespräch mit uns und besuchen Sie unsere Veranstaltungen, die wir wie immer auch im Gemeindeblatt ankündigen





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